Folge 3 – Selbstbeschränkung

Aktualisiert: vor 2 Stunden

 

Ihr Lieben,

das Weihnachtsfest klingt aus und nach, das NEUE JAHR rückt bereits in den engeren Blick.

Wir schauen in dieser Phase auf das Thema Selbstbeschränkung.

 

Hierbei geht es weniger um Verzicht, etwa im Sinne einer nachweihnachtlichen Diät, sondern es geht darum, dass wir Menschen uns einmal grundlegend klar machen, wo und wie weit reichend unser Platz auf diesem Planten eigentlich ist.

(Pause)

 

Ich spreche das Kosmische Prinzip der Gleichwertigkeit an, wonach alles, was Bewusstsein ist, gleichrangig und gleichberechtigt ist. Und so viel haben wir bereits gelernt: alles im Kosmos ist Bewusstsein.

 

Jede Pflanze, jedes Tier, jeder Stein und sogar Materie ist Bewusstsein. Den Menschen habe ich aus der Aufzählung absichtlich ausgelassen, denn ich möchte auf seine selbsterklärte Sonderstellung hinweisen.

 

Aus irgendeinem Grunde – vielleicht, weil wir uns schon an frühen Lagerfeuern Heldensagen erzählt haben und jeder wollte noch besser sein, als der ohnehin schon beste Keulenschwinger –aus irgendeinem Grund glauben wir also, dass wir an der hohen Spitze der Natur stehen. Ich weise darauf hin, dass der Mensch ebenfalls Teil der Natur ist. Ein gleichberechtigter.

 

Stattdessen wollen wir Menschenkinder Superhelden sein. Das hat sich ausgedehnt auf kleine und große Klans, auf Nationalitäten, auf ethnische Gruppen, auf religiösen Gemeinschaften, auf jedes sportliche Miteinander, auf das Kollegium, auf unsere Beziehungen. Alles ist irgendwie ein Wettkampf um "etwas sein wollen" und "etwas haben wollen".

 

So definieren wir unseren Stellenwert und damit unseren Selbstwert.

 

Wir sind in jeder Beziehung aus der Demut gefallen! Das natürliche, gleichberechtigte, liebevolle, Miteinander ist uns fremd geworden. Wir leiden darunter. Auch die, die erfolgreich durchs Leben brausen. Denn am Ende bleibt die Leere.

Ja, wir sind sogar der Ansicht, dass es unsere Aufgabe sei, die Dinge auf dem Planeten zu regeln. Bis in die genetischen Codes.

 

Das ist die sogenannte menschenzentrierte Sichtweise.

 

Die Auswirkungen auf den Zustand des Planeten brauche ich hier nicht näher zu erläutern. Auch den Zustand der Zwischenmenschlichkeit brauche ich hier nicht näher zu beschreiben.

 

Selbstbeschränkung also.

 

Selbstbeschränkung bedeutet, dass wir uns die Mühe machen, den großen kosmischen Flow zu erkennen, in dem alles miteinander existiert. Gleichberechtigt, einander zugewandt und rücksichtsvoll. In einem fließenden. spielerischen Prozess von Anziehung und Loslassen.

Selbstbeschränkung bedeutet, dass wir uns in diesen Flow wieder einfädeln. Daraus wird sich automatisch ergeben, dass wir – in gegenseitigem Respekt – bestimmte Dinge nicht mehr tun werden.

 

Noch konkreter: Selbstbeschränkung bedeutet, dass wir in Demut anerkennen, dass wir in allem was wir brauchen, vom Kosmos abhängig sind. Nimm dir einen Moment Zeit und denke darüber nach. In unserer Zeit liegt uns das schnelle Nein ganz oben auf der Zunge. Doch! In allem, was wir brauchen. Vielleicht ist dir der Gedanke gekommen, dass wir gar nicht so viel brauchen...

 

Selbstbeschränkung ist eine definitive Begrenzung unserer etwas aus der Form geratenen Vorstellung von individueller Freiheit.

 

Selbstbeschränkung ist ein kosmisches Prinzip (zu den Kosmischen Prinzipien kommen wir auf dieser Reise noch, stay tuned).

Dieses Prinzip der Beschränkung dient der Wahrung eines übergeordneten Gleichgewichts. Es wird nicht passieren, dass der Mensch in seiner blinden Selbstüberschätzung alles Leben, alles Bewusstsein, allen Zusammenhalt zerstört.

 

Was heißt nun Selbstbeschränkung für den Einzelnen?

 

Es heißt, dass su alles, was du tust, mit deinem Fühl- UND deinem Denkbewusstsein abgleichst. Frage dich, wie fühlt sich dieses oder jenes an, wenn ich mir einige Augenblicke Zeit nehme, um das Ganze zu sehen. Mein Thema und alles, was da noch ist. Ich vergrößere quasi mein Bild. Frage deinen wunderbaren Körper (ich kann es gar nicht oft genug sagen) nach Deiner inneren Wahrheit der Situation. Er kennt die Antwort. Er weiß alles über dich und steht dir immer bei.

 

Und da er nicht in Wörtern spricht, sondern mit Fühlen, brauchen wir diese kurze Abgleichzeit. Wir müssen das Fühlen erst wieder lernen.

 

Und diese Fühlen ist ein anderes, als dieses "...mir geht es nicht gut, ich bin niedergeschlagen,..." Es ist keine Emotion. Es ist eher ein großer innerer Raum, der plötzlich entsteht.

 

Es dein innerer Raum. Hier bist du geschützt. Dieser Raum ist an deine tiefe innerer Wahrheit angeschlossen. Von hier aus finden sich alle Antworten.

 

 

Zur konstruktiven Übung: 10 Minuten Meditation "mein inneres Haus"

 

Du brauchst einen ungestörten Raum, einen Stuhl, auf dem du aufrecht sitzen kannst. Es ist gut, wenn die Wirbelsäule in der Senkrechten ruht. Lege dein Heft in Reichweite und halte unmittelbar nach der Meditation das für dich Wesentliche fest.

 

So geht´s:

Ich habe einen Podcast mit der Meditation "inneres Haus" aufgesprochen.

Du findest ihn hier.

 

 

 

 

 

Die dritte Nacht hat sich gefüllt und darf weiterwirken.

Ich verbleibe bis morgen mit allerherzlichsten Grüßen!

 

Birgit

 

 

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Raunächte mit dem I-Ging / Folge 3 

Dschen/Kan HX 40 Das Befreien

 

Hallo, seid gegrüßt!

Heute, am Neumond, haben wir ein Hexagramm erhalten, das einen starken Bezug zu diesem Naturereignis hat.

Außerdem hat der/das Weise uns in dieser 3. Folge wieder ein Hexagramm übermittelt, das bestimmt einen Bezug zu deinem Leben haben wird. So funktioniert das eben!

 

Das Hexagramm hat den schönen Titel Das Befreien. In diesem Hexagramm begegnen wir den kosmischen Helfern. Der/das Weise, so haben wir in Folge 2 gelernt, ist jenes wissende, behütende, liebevoll lenkende Feld, das uns mit unserem kosmischen Ursprung verbindet. Es ist ein Erkenntnisfeld. Ein Fühlfeld.

Es lenkt, aber es setzt nichts in Geschehnisse um.

 

 
Die kosmischen Helfer

Die Umsetzung erledigen die sogenannten kosmischen Helfer, deren Anzahl unendlich ist, deren Beschaffenheit feinstofflich ist und die sehr genaue definierte Aufgabenbereiche übernehmen. Sie sind- wie der Weise- ebenfalls Bewusstseinsfelder, die uns dabei unterstützen, zu unserem Ursprung zurückzufinden. Anders als der Weise sind sie aktiv. Sie stellen die Weichen, organisieren Zusammentreffen, bereiten die guten Gelegenheiten im Leben vor. Sie helfen uns, das in unser Leben zu rufen, was wir JETZT brauchen. Das ist nicht immer deckungsgleich mit dem, was wir uns wünschen, wohlgemerkt! Sie setzen nur das um, was für die Entwicklung deines wahren Selbst förderlich ist. Alles, was sich gegen deine innere Wahrheit richten würde, wird zu deinem Besten nicht umgesetzt! Wenn du also der Meinung bist, dass "deine Wünsche nie in Erfüllung gehen", könnte es sein, dass du das Wünschen lernen sollst!

Aus diesem Grund werden die Helfer zunächst durch den Weisen aktiviert. Geduld!

 

 
Blockierte Helfer

Ein durchgängiges Thema im I-Ging ist die Tatsache, dass deine persönlichen Helfer blockiert sind. Als Teil eines fühlenden Bewusstsein (nicht eines denkenden Bewusstsein) reagieren sie stark darauf, wenn sie nicht wahrgenommen werden, falsch angesprochen werden oder gar beschuldigt werden. Dann ziehen sie sich augenblicklich zurück und der Mensch steht für den Moment allein in seiner Verstrickung von Ereignissen.

Doch das I-Ging vertritt durchweg das Bild eines gnädigen, wohlwollenden Kosmos und für solche Fälle steht immer Hilfe bereit. Letztlich sind es ja unsere Erfahrungen, die das Vorwärtskommen des Kosmos, des großen Ganzen, ausmachen.

 

 
Die Befreiung der kosmischen Helfer

Zu Anfang wird man den Weisen bitten, die entsprechenden kosmischen Helfer zu befreien, womit wir beim Thema dieses Hexagramms wären. Bitte das weise Feld, die richtigen Helfer zu aktivieren. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass du dem Kosmos freie Hand lassen musst. Jedes Wollen deinerseits verhindert, dass die Dinge geschehen können. So ist die gegenwärtige Lernphase definiert. Sie erfordert ein wenig Demut und du lernst jetzt, dein Ego zu zähmen. Auf dieses Gebilde- das Ego- wird der Weise in einer der späteren Folgen noch genauer eingehen. An dieser Stelle werden wir gewarnt, dass sich das Ego die positiven Ergebnisse (der kosmischen Helfer) gerne auf die eigene Fahne schreibt und sich lautstark auf die Brust klopft. Wenn du fühlst, dass du gerade stolz darauf bist, weil DU irgendetwas "geschafft" hast, ist es höchstwahrscheinlich dein Ego, was gerade dabei ist, deine wichtigsten Helfer zu verscheuchen. Wenn du für das positive Ereignis eher Dankbarkeit fühlst als Stolz, bist in Einklang mit deinen Helfern.

 

Hier halte ich noch einen Moment inne, um dir durchzugeben, dass fast alle Aufgaben dieses Lebens (die großen, wie die kleinen) damit zu tun haben, dieses Ego in den Griff zu bekommen. Wir werden in den nächsten Folgen viel mehr darüber erfahren, was dieses Ego ist und wie wir ihm Zügel anlegen können. Der Weise sagt uns vertiefend: Jedem Gefühl von (beispielsweise) Verlassenheit, von Hilflosigkeit, von Einsamkeit, von Kranksein liegt irgendwo falsches Gedankengut zugrunde, das die kosmischen Helfer blockiert und sie so zum Rückzug zwingt. Einer der häufigsten und Unglück treibendsten Gedanken ist die (im I-Ging so genannte) menschenzentrierte Sichtweise. Darauf möchte ich noch kurz eingehen:

 

Die menschenzentrierte Sichtweise

Leider ist diese Sichtweise zur Grundlage für unsere Gesellschaft(en) geworden. Wir glauben, dass der Mensch alles regeln muss, (und könnte!). Das Klima, die Ökologie, die Technologien, den Weltraum, die Genetik! Wir glauben, dass der Mensch bestimmen könnte, welche Tiere in welcher Anzahl vorkommen dürfen (dafür gibt es sogar Quoten!) und welche ausgerottet werden dürfen (Wölfe, sage ich nur). Mittlerweile produzieren wir maßgeschneiderte kleine Homunkel, Menschlein, die "besonders" sein sollen; so, wie es unserer kurzsichtigen Gesellschaftsform gerade passt.

Wenn man einen Augenblick innehält und darüber nachdenkt, wie unwahrscheinlich es ist, dass der Mensch derart komplexe Zusammenhänge erkennen und regeln könnte, öffnen wir uns für das Wiedererkennen der kosmischen Helfer. JETZT erst können sie wieder zu uns durchreichen und uns helfen. Dies ist mit der Balance zwischen Einzigartigkeit und Gleichwertigkeit gemeint.

 

Der Helfer der Transformation

Im heutigen Hexagramm geht es um das Befreien eines sehr wichtigen kosmischen Helfers, nämlich

des Helfers der Transformation. Er ist derjenige, der uns helfen wird, zwischen dem Ego-Ich und unserem wahren Selbst zu unterscheiden. Das Ego-Ich steuert uns immer ins Unglück, weil es uns von unserer inneren Wahrheit- und damit von unserer tiefen Verbindung mit dem Kosmos- trennt.

 

Wenn jeder seine innere Wahrheit leben würde, wäre die Welt ein wunderbarer Ort. Wir hätten das, was das I-Ging eine natürliche Gesellschaftsform nennt, die auf Anerkennung unser aller Einzigartigkeit, Bescheidenheit und Gleichwertigkeit beruht. Es gibt keinen Grund es nicht zu versuchen. Die, die spotten haben die größte Angst!

Es ist alles andere als eine politische Massenbewegung. Es kein umstürzlerischer Appell. Diese Transformation wird in aller Stille geschehen und sie hat eine unvorstellbare Strahlkraft nach außen.

Das ist das ganze Geheimnis. Was der Kosmos mit Transformation genau meint, werdet ihr in den nächsten Folgen erfahren.

 

Die Hilfestellung- Das innere Nein!

Das Innere Nein-Sagen ist ein kosmisches Prinzip. Ich habe in der Vergangenheit bereits einen BLOG Beitrag dazu geschrieben.

Es ist ein Mechanismus, der es dir ermöglicht, dem Ego (unserem und dem der anderen!) entgegenzutreten. Sobald dir bewusst wird, dass du im Bann einer fehlgeleiteten Wahrnehmung treibst (etwas Falsches gesagt, gedacht oder getan hast), verbinde dich in ein kleiner Meditation (du musst dafür nicht geübt sein) mit dem Weisen und bitte ihn, dir zu zeigen, worum es wirklich geht.

Durch wirst einen Impuls bekommen. Ein Wort, ein Bild, einen Geistesblitz.

Dann bittest du den Weisen, dir den Helfer der Transformation zur Seite zu stellen.

Du selbst sagt zu dem Ereignis ein klares, deutliches Inneres Nein. Drei Mal. Sprich es lautlos aus, sprich mit dem Herzen.

Du kannst das Innere Nein auch in laufende Vorgänge hinein sprechen, ohne dass ein anderer es mitbekommen müsste. Nur die Wirkung wird er definitiv spüren.

Beobachte, was geschehen wird.

Die Korrektur kann über einige Tage hinweg laufen.

 

Dieses Innere Nein erfordert etwas Übung. Nach einer Weile wirst du immer schneller die Situationen erkennen, die Ego gesteuert sind und deshalb sogenannte Ego- Emotionen erzeugen. Solche Ego-Emotionen sind beispielsweise Hass, Neid, Eifersucht und ein bestimmte Form von Wut. Sie tauchen immer zuerst auf und versuchen dich vom Inneren nein abzulenken, "jetzt doch nicht, hier geht es um etwas ganz anderes...".

Bleibe einfach hartnäckig. Beim nächsten Mal wird das Ego damit schon nicht mehr durchkommen und du wirst das Innere Nein immer früher im Verlauf eines Geschehens anwenden.

Das Wunderbare am Inneren Nein ist seine Einfachheit. Das Erstaunlich ist seine starke Wirkung.

Natürlich gibt es noch tiefer gehende und situationsbezogener Maßnahmen. Sie kommen in meinem Coachings zur Anwendung, wenn ich beispielsweise das Focusing mit der Weisheit des kosmischen I-Ging verbinde.

 

 

(...) etwas Zeit für dein Heft?
  • Mach dir Gedanken zur menschenzentrierten Sichtweise. Wo kommt sie in deinem Leben vor? Je ehrlicher du bist, um so schneller kann der Kosmos dir helfen. Glaubst du vielleicht auch, dass der Mensch die Welt retten muss?

  • Was glaubst du, was Du alles regeln, aufrecht erhalten, organisieren und in Gang setzen zu müsstest? Es wird viel sein. Bei uns allen. Aber wenn wir uns erst einmal bewusst machen, dass wir das gar nicht müssen, weil wir Zugang zu konkreter Hilfe haben könnten, dann fühlt sich die Welt schon anders an. Dann kann sich der Prozess der Veränderung entfalten. Es gibt Menschen, die sind regelrechte Kontrollfreaks. Das ist keine schlechte Charaktereigenschaft, sondern ein falsches Verständnis der Hilfe, die uns zur Verfügung steht. Wo auf dieser Skala stehst du?

  • Kannst du komische Hilfe annehmen? Oder denkst du, "ich habe schon so viel versucht, es nützt ja eh nichts...?", dann erinnere dich, was der/das Weise uns sagt: der Kosmos folgt einer sehr einfachen Logik. Es gibt keine Doktrin, keine Rituale. Es gibt weder Belohnung noch Bestrafung. Befreie dich von deinem Ego, damit du die Welt aus kosmischer Sicht wahrnehmen kannst. Das ist alles. Und es ist viel!!!!

 

So, meine Lieben, wie immer bitte ich euch um Kommentare und Erfahrungsaustausch!

Ich bin gespannt, was du mir schreiben wirst! Morgen geht es weiter mit Folge 4.

 

Bleibt fröhlich.

Liebe Grüße

Birgit

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