Die Möglichkeit deine Welt zu verändern

Aktualisiert: Aug 17

Über die Arbeit mit dem kosmischen I-Ging.

Hallo zusammen,

willkommen in der wunderbaren Welt des

kosmischen I-Ging.


Es ist ein Buch, genau genommen das Buch der Wandlungen. Sein Alter (2. Jahrtausend vor Christus) lässt darauf schließen, dass es sehr viel altes und profundes Wissen enthält; Wissen, das sich über die verschiedenen Epochen der Gesellschaftsgeschichte immer wieder verändert hat.


Als der deutsche Missionar Richard Wilhelm es in einer außerordentlichen Leistung 1924 erstmals ins Deutsche übersetzte, musste er beides lernen: die chinesische Kultur und die hochkomplexe Sprache. Seine Übersetzung hat uns viele Türen geöffnet, aber auch viele verschlossen gelassen, denn die metaphorische Sprache lässt sich so leicht nicht auf die europäische Kultur übertragen. Kein Wunder also, dass das I-Ging bei uns nicht die Bekanntheit erlangt hat, die es verdient hätte. Bezeichnend ist aber auch, dass große Köpfe wie u.a. C.G. Jung und Hermann Hesse sich umfassend mit dem I-Ging befasst haben.

Ich lese gerade noch mal das Glasperlenspiel von Hesse und bin erstaunt, dass ich den Faden mit I-Ging das beim ersten Durchgang (zugegeben vor ein paar Jahren) völlig überlesen hatte. Tja...


1998 nahmen die Amerikanerin Carol C. Anthony und die Deutsche Hanna Moog einer großen Aufgabe an: sie transponierten das klassische I-Ging in eine moderne Kosmologie.


Ihr (deshalb) kosmisches I-Ging genannten Buch ist beeindruckende 680 Seiten dick und schnell ist klar: das ist kein Lesebuch! Es ist ein Lernbuch, ein Philosophiebuch, ein Lebensbegleiter, eine Richtschnur, ein psychologischer Rätsellöser.


Die Texte sind kluge, lebensnahe Orientierung für jede noch so vertrackte Situation. Sie richten sich mit fundiertem psychologischen Verständnis für das Wesen Mensch an dessen Irrungen. Antworten auf unsere Fragen verhelfen uns, zu ergründen, warum wir uns fühlen, wie wir uns fühlen, warum uns fehlt, was uns fehlt und warum wir haben, was wir eigentlich gar nicht haben wollen.


Eines ist richtig: das I-Ging entspricht nicht unserer 7 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne! Es ist kein Schnellzugriff. Zumindest am Anfang nicht. Und wie lange man Anfänger sein darf, ist ja bekanntlich eine umstrittene Frage.


Ich gebe zu: bei mir hat es lange im Regal gestanden und war dort auffällig. Bis ich es eines Tages ans Licht geholt habe und versunken bin. Für Wochen, Monate. Es war so spannend, dass ich die Schwarte sogar manchmal mit auf Reisen genommen habe. Ich habe mit drei Münzen hantiert, bis ich das Prinzip verstanden hatte. Heute habe ich entsprechende Würfel (auch von Hanna und Carol entwickelt), die mir Zeit und Geklappere mit Münzen ersparen.


Ich beginne zu verstehen, welche Energien in meinem Leben wirken, wenn ich das eine oder andere Hexagramm gezeigt bekomme. Ich lese sorgfältig, zwischen den Zeilen und ich leiste der Versuchung Textpassagen zu überspringen, weil ich schon zig mal gelesen habe! Immer wieder springt mich plötzlich ein Wort, eine Formulierung an.


Etwas länger habe ich gebraucht, bis ich die von Carol und Hanna eingeführte Methode der Transfomation (Deprogrammmierung, wie sie es nennen) gelernt habe. Dabei geht man den tieferen Schichten des Menschseins auf die Spur. Von Glaubenssätzen bis hin zu Sätzen, die man uns in die kindliche Psyche injiziert hat und die dort – noch im Erwachsenenalter – immer noch toben.


Gleichzeitig wird einem ein Weltbild (eine Kosmologie) vermittelt, die unbeschwert, ohne Regeln, ohne Strafe und Belohnung, ohne Erlauchte und Ermächtigte daherkommt. Es sind Prinzipen, die uns aufgezeigt werden. Leicht zu begreifen, nicht immer leicht umzusetzen, weil wir häufig genau das Gegenteil gelernt haben. Vielleicht könnte man es sogar so sagen: es ist ein Entlern-Buch.


Es hilft uns auf die Spur von Ursache und Wirkung zu kommen. Oft haben wir eine konkrete Vorstellung von dem, was wir wollen, wenn wir aber mit dem I-Ging kommunizieren, zeigt sich mehr als oft, dass dahinter eine ganz andere Fragestellung schlummert, ein ganz anderes Wirkfeld.


Es ist ein Buch der Wandlung geblieben, insofern, als sich immer wieder Neues zeigt, immer wieder darf noch etwas angesehen werden. Diese Veränderungen können so schnell eingeleitet werden, dass Hanna und Carol nicht mehr von Wandel, sondern eben von Transformation sprechen.


Das mag anstrengend klingen, aber mit der Zeit wird es zur Routine "mal eben" dem nachzuspüren, was auf dem Lebensweg quer liegt. Die Benutzung des I-Gings geht in eine lebbare Leichtigkeit über. Man fühlt sich sicher mit sich selber und kann das Urteilen (über sich und andere ) ablegen. Es passt einfach nicht mehr in dieses Weltbild.

Konfliktbereinigung besteht nicht mehr aus Strategien, sondern basiert auf drei Grundprinzipien: Einzigartigkeit. Gleichwertigkeit. Bescheidenheit.

Und das gilt für alles und alle.


Und da ich es so schade finde, dass die Menschen den Zugang zu diesem Lebensbuch nicht finden, habe ich die I-Ging Online Gruppe gegründet.

Ich gebe weiter, was ich möglicherweise weiß, wir erspüren gemeinsam Neues und wir gehen konkrete Fälle durch. Es ist eine Erfahrungsgruppe.


So kannst du Teil werden:


Wir treffen uns online über Zoom.

Wenn du dich über meine Website anmeldest, den freundlich erbetenen Obulus von €35 pro Person beglichen hast, erhältst du den Zugangs-Link per Email.


Du solltest dir nach spätestens 2 Teilnahmen das Buch anschaffen.

Es ist jederzeit möglich in die Gruppe einzusteigen.


Hier ist der Link.


Das nächste Online Meeting findet am 19. August um 20 Uhr statt.

Ich würde mich freuen, dich dort zu treffen!


Viele herzliche Grüße

Birgit


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